Personen gerettet

Einsatzkräfte nicht nur mit Regen beschäftigt

Oberösterreich
19.07.2021 09:00
1200 Florianijünger standen dieses Wochenende im Dauereinsatz, doch sie mussten nicht nur Keller oder Unterführungen auspumpen oder Vermurungen beseitigen. Personen, die von den Fluten überrascht wurden, mussten gerettet werden. In Traunkirchen fuhr eine Wienerin mit ihrem Auto in eine Mure und blieb stecken.

Sämtliche Hinweisschilder und Straßensperren ignorierte eine 34-jährige Autofahrerin aus Wien, die gemeinsam mit ihrem Gatten und ihren zwei kleinen Kindern unterwegs war. Gegen 12.35 Uhr fuhr sie am Sonntag auf der B 145 von Ebensee Richtung Traunkirchen. Doch da war die Straße schon längst gesperrt. Am Samstag um 21.20 Uhr ging durch die starken Regenfälle eine Mure ab.

Eine 30 Zentimeter dicke Schicht aus Schlamm und Geröll konnte die Wienerin nicht aufhalten. Auch die Mure versuchte sie mit rund 50 km/h zu durchfahren. Wenig verwunderlich blieb der Wagen darin stecken und musste von der Feuerwehr Traunkirchen aus dem Dreck gezogen werden. Die Lenkerin wurde wegen Missachtung der Straßensperre bei der BH Gmunden angezeigt. Laut dem Bezirkspolizeikommando Gmunden bleibt die betroffene B145 bis auf Weiteres gesperrt.

Vier Fischer gerettet
In Enns mussten die Einsatzkräfte ausrücken, um drei Fischer zu retten. Die beiden Männer (37 und 40 Jahre) sowie eine Frau (38) wurden vom Wasser überrascht und saßen auf der Insel in der Donau fest. In Schärding wurde ebenfalls ein Fischer samt seinem Fahrzeug aus dem Bereich des Pramspitzes gerettet. Er hatte den raschen Anstieg unterschätzt und war eingeschlossen.

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