Immer wieder herrschte Aufregung um einen Österreicher in der ungarischen Stadt Szombathely. Der 53-Jährige soll auf Parkplätzen eine Autopanne vorgetäuscht haben, um Passanten um Hilfe und dringend benötigtes Bargeld bitten zu können. Ermittlungen gegen den Verdächtigen mussten nun abgebrochen werden.
„Herr Wolfgang“ ist kein unbeschriebenes Blatt für Ermittler. Nach einem Bericht in der „Krone“ meldeten sich etliche Pensionisten aus dem Burgenland, die bei einem Ungarn-Ausflug Bekanntschaft mit dem zwielichtigen Österreicher gemacht hatten.
Auf der Straße in Szombathely (Steinamanger) hatte „Herr Wolfgang“ Passanten um Geld gebeten, weil er mit dem Auto angeblich eine Panne hatte. Konkret gab der „Pechvogel“ vor, an dem Kühler seines Pkw eine Reparatur vornehmen zu müssen, um weiterfahren zu können. Dafür benötige er drei Ersatzteile um 250 Euro. So viel habe er aber nicht einstecken, und seine Bankomatkarte funktioniere nicht. Viele halfen ihm mit 60 Euro oder mehr aus.
Ermittlungen abgebrochen
Die Ermittlungen können derzeit nicht fortgesetzt werden, da der Verdächtige flüchtig ist. Bis zu seiner Auffindung sei das Verfahren abgebrochen, heißt es dazu von der Staatsanwaltschaft in Eisenstadt.
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