Es ist für viele Erwachsene ein Horror-Szenario: Man befindet sich ganz alleine im Lift, wenn dieser plötzlich zwischen zwei Etagen stecken bleibt. Realität wurde dieser Albtraum in Melk (NÖ) nun ausgerechnet für einen Dreijährigen. Doch Lukas blieb cool und wartete sitzend auf seine Retter - die seinen Mut belohnten.
Der Bub selbst hatte zuvor den Notruf-Knopf gedrückt, als er gemerkt hatte, dass etwas mit dem Lift in der Wohnhausanlage nicht stimmte. Die Florianis waren nicht zuletzt zufällig aufgrund einer gleichzeitigen Übung im Feuerwehrhaus zum Glück in Windeseile zur Stelle. „Der Vater und wir haben mit dem Buben durch die Türe gesprochen. Er hat sich dann auf den Boden gesetzt und ganz tapfer auf seine Rettung gewartet“, berichtet Feuerwehrmann Dominik Reiter. Zusammen mit den Kameraden konnte er den Lift rasch absenken und Lukas unverletzt aus der Notlage befreien.
Beim Anblick der vielen Einsatzkräfte war der Dreijährige dann schon etwas angespannt.
Feuerwehrmann Dominik Reiter
Probesitzen im Feuerwehrauto
„Beim Anblick der vielen Einsatzkräfte war der Dreijährige dann schon etwas angespannt“, so Reiter weiter. Lukas bekam einen Trauma-Hasen von den erfahrenen freiwilligen Helfern geschenkt und durfte sogar im Blaulichtauto am Steuer Platz nehmen. So wurde der Tag für den Buben - trotz allem - noch zu einem, an den er sich gern zurückerinnern wird.
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