200 anstatt der erlaubten 80 km/h schnell ist ein Raser am Samstag auf der Donauufer Autobahn (A22) in Wien gewesen. Seinen Führerschein ist er damit los. Dasselbe Schicksal ereilte auch vier weitere Autofahrer, die sich auf Autobahnen im Osten Österreichs nicht an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten. Einer von ihnen erreichte eine Geschwindigkeit von 250 km/h statt der vorgeschriebenen 130.
Die genannten Fälle waren die schwersten eines an Anzeigen reichen Schwerpunktes gegen die Roadrunner-Szene in Wien, Niederösterreich und Burgenland. Insgesamt zeigten die Landesverkehrsabteilungen der drei Landespolizeidirektionen 694 Lenker wegen Schnellfahrens an. Dazu kamen 82 Organmandate, 85 Anzeigen wegen anderer Vergehen, zwölf Kennzeichenabnahmen und zwölf Anzeigen wegen Fahrens im alkoholisierten Zustand.
Ein Drogenlenker wurde ebenfalls angezeigt. Insgesamt mussten acht Autofahrer ihren Führerschein hergeben.
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