Österreichweit wurden im Jänner um 57 Prozent mehr SUVs, wie der BMW X5 im Bild, neu zugelassen. In Summe waren dies 4.421 Fahrzeuge, um 1.614 mehr als im Jänner 2010. Zum Vergleich: Die Zahl der Klein- und Stadtwagen ist nur um ein Prozent gestiegen. Der VCÖ weist darauf hin, dass SUVs und Geländewagen bereits einen Anteil von 17,3 Prozent an den Neuwagenkäufen hatten. Im Jänner 2010 betrug der Anteil 13,4 Prozent, im Jänner 2005 nur 8,6 Prozent.
SUV-Zunahme für VCÖ "unerfreulich"
VCÖ-Experte Martin Blum gab nun zu bedenken: "Für die Verkehrssicherheit ist die Zunahme der Anzahl von SUVs und Geländewagen unerfreulich. SUVs und Geländewagen sind höher als herkömmliche Autos. Dadurch wird nachfolgenden Autofahrern die Sicht, etwa auf Kinder, die eine Straße überqueren möchten, häufig verstellt. Zudem belasten Spritfresser die Umwelt mit mehr CO2-Emissionen. Acht von zehn SUVs und Geländewagen fahren mit Diesel. Pro Liter emittiert Diesel um 13 Prozent mehr CO2 als Benzin. Und Dieselabgase enthalten mehr gesundheitsschädliche Stickoxide."









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