Das „Race Across the Alps“ gilt als härtestes Eintages-Radrennen der Welt. Lukas Kaufmann aus Niederneukirchen schaffte die 525 Kilometer und 14.000 Höhenmeter in 21 Stunden und 47 Minuten.
Zwölf Alpenpässe, darunter zweimal das fast 2800 Meter hohe Stilfser Joch, 525 Kilometer und 14.000 Höhenmeter – das sind die Eckdaten des „Race Across the Alps“. Das unter Experten als härtestes Eintages-Radrennen der Welt bezeichnet wird. Und Lukas Kaufmann aus Niederneukirchen beendete diesen „Höllenritt“ bei seinem Debüt mit einer Fabelzeit von 21 Stunden und 47 Minuten als starker Fünfter.
Kälte ein Problem
„Unglaublich, damit habe ich nicht gerechnet, ich bin sehr zufrieden“, so der Extremsportler, der aber vor allem in der Nacht mit den Bedingungen zu kämpfen hatte. „Zweimal bin richtig nass geworden. Die Kälte war ein Wahnsinn, es hat teilweise nur drei Grad angezeigt. Das war eigentlich schon grenzwertig!“
Neue Rekordzeit
Ans Aufgeben dachte der 27-Jährige dennoch nicht, kämpfte sich ins Ziel in Nauders. „Ein tolles Gefühl“, strahlte Kaufmann. Der Sieg ging mit einer neuen Rekordzeit an Dominik Schranz aus Tirol. 20:03,05 Stunden entsprechen einem Schnitt von 25,9 km/h.
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