Millionenschulden

Hotel muss nach nur wenigen Monaten zusperren

Niederösterreich
07.02.2011 14:17
Das erst im Juli 2009 eröffnete Hotel "Park Inn" in Klosterneuburg (Bezirk Wien-Umgebung) ist insolvent. Aktiva von rund 7,2 Millionen Euro stehen nach Angaben des Unternehmens Passiva von 11,7 Millionen Euro gegenüber. Rein rechnerisch betrage die Überschuldung daher 4,5 Millionen Euro, berichteten der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) und der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Montag. 30 Dienstnehmer und etwa 100 Gläubiger sind betroffen. Das Konkursverfahren werde demnächst eröffnet.

Wegen der für die kommenden Wochen guten Buchungslage soll das Hotel trotzdem noch bis Ende März fortgeführt werden, hieß es. Bis dahin soll auch ausreichende Liquidität für den Fortbetrieb vorhanden sein. Eine langfristige Fortführung sei aber nicht möglich, eine Veräußerung des Objekts sei geplant.

Als Gründe für die Insolvenz wurden die hohen Errichtungskosten und die schlechte Lage in der Stadt - abgelegen in der Au - angegeben. Der Bau verschlang 13,8 Millionen Euro, von denen aber 11,5 Millionen Euro fremdfinanziert waren.

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