Streit artete aus

Toter bei Schießerei auf Studentenparty in den USA

Ausland
07.02.2011 09:27
Eine Studentenparty im US-Bundesstaat Ohio hat am Sonntagabend in einem Blutbad geendet. Bei einer Schießerei in der Stadt Youngstown starb ein junger Mann, elf weitere Studenten wurden verletzt. Zwei Verdächtige wurden bereits festgenommen.

Die Schießerei ereignete sich in den frühen Morgenstunden auf einer Party abseits des Campus. Die Studenten feierten ausgelassen in einem Haus der Studentenverbindung Omega Psi Phi. Die mutmaßlichen Täter dürften auf der Party in einen Streit verwickelt gewesen sein, woraufhin sie das Fest verließen, so der örtliche Polizeichef Jimmy Hughes. Später kehrten sie allerdings zurück und begannen auf das Haus zu feuern, wobei ein junger Mann ums Leben kam.

Bei dem Toten handelte es sich nach Angaben der Gerichtsmedizin um einen 25-jährigen Studenten der Youngstown State University. Er wurde von einer Kugel im Hinterkopf sowie von mehreren Kugeln im Unterleib getroffen.

Die anderen Opfer sind verhältnismäßig glimpflich davongekommen, acht der elf Verletzten wurden noch am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen, wie eine Kliniksprecherin mitteilte. Die drei anderen befänden sich weiterhin im Krankenhaus.

Nach der Schießerei verstärkte die Universitätspolizei ihre Präsenz auf dem Campus, doch nach Angaben des Polizeichefs John Gocala bestand für das Hochschulgelände keine Bedrohung.

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