„Nur ein Masterplan, der auf Jahrzehnte hinaus alle verkehrspolitischen Entscheidungen in Richtung Verlagerung des Holzes auf die Bahn verfolgt, kann die bestehende Bevorzugung des Lkw als Gütertransportmittel umkehren“, ist sich Christian Oberlechner, Verkehrssprecher der Grünen im stark vom Holztransit betroffenen Bezirk Gmünd sicher. In diesem müsse unbedingt die Wiedererrichtung der Schieneninfrastruktur enthalten sein, fordert er einmal mehr den durchgehenden zweigleisigen Ausbau der Franz-Josefs-Bahn bis nach Gmünd. Lediglich sechs Radarboxen in der Region wurden mittlerweile aufgestellt, die ursprünglich vor Rasern schützen sollten. „Eine Entlastung von Holztransporten werden sie aber bestimmt nicht bringen“, ätzt der Grüne.
Diejenigen, die weiterhin beim Holztransport auf die großen Lkw setzen, schützen unsere Wirtschaft nicht!
Christian Oberlechner von den Grünen
Wegen der „internationalen Frächterlobby“ glaubt Oberlechner auch nicht daran, dass die Bemühungen von VP-Landesrat Schleritzko zum freiwilligen Verzicht auf Nachtfahrten etwas bringen werden. Und auch vom Bund gibt es bisher keine Lösung. Dabei sitzt doch eine Parteifreundin Oberlechners im Verkehrsministerium
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