Trotz Attentat
Ehemann von US-Politikerin Giffords fliegt ins All
Wie aus Kreisen des US-Raumfährenprogramms verlautete, wollte der NASA-Astronaut seine Entscheidung am Freitag auf einer Pressekonferenz in Houston offiziell bekanntgeben. Nach dem Attentat auf seine Ehefrau am 8. Jänner hatte sich Kelly eine Auszeit von seinem Training für den Weltraumflug der "Endeavour" genommen. Unklar war, ob der 46-Jährige wie geplant als Kommandant an der zweiwöchigen Weltraummission teilnehmen würde. Die NASA benannte zwischenzeitlich einen Vertreter für Kelly, der an dem Training des "Endeavour"-Teams teilnahm.
Howard McCurdy, Professor und Raumfahrtexperte an der American University in Washington, äußerte sich zuversichtlich, dass die Öffentlichkeit Kellys Entscheidung begrüßt. Jeder wünsche sich, dass Giffords und Kelly ihre Karrieren fortsetzten und zur Normalität zurückfänden, sagte McCurdy.
Die Raumfähre "Endeavour" soll am 19. April zu ihrem allerletzten Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) starten. Für Kelly wird es die vierte Reise in einer Raumfähre. Nach der "Endeavour" soll nur noch eine einzige Raumfähre ins Weltall starten; es wird die letzte Reise eines Shuttles im 30-jährigen Raumfährenprogramm der USA sein.











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