Vorarlbergs FPÖ-Chef Christof Bitschi zählt nicht zu den größten Befürwortern von Herbert Kickl als neuen Bundesparteiobmann. Nun signalisiert er doch zaghafte Zustimmung - allerdings unter bestimmten Bedingungen.
Zwar wurde Herbert Kickl am Montag zu neuen Bundesparteichef der FPÖ designiert - aber ohne die Stimmen von Vorarlbergs Parteichef Bitschi und seines oberösterreichischen Kollegen Manfred Haimbuchner. Sowohl Bitschi als auch Haimbuchner verließen die Präsidiumssitzung am Montag unter dem Verweis auf andere Termine.
Es ist aber kein Geheimnis, dass die beiden Freiheitlichen sich einen gemäßigteren Kurs für die Bundespartei wünschen würden. Etwas, das unter Kickl wohl Wunschtraum bleiben wird. Nun aber signalisierte Bitschi doch Zustimmung - wenn auch nur zaghaft. „Die Bundesländer Oberösterreich und Vorarlberg haben ihre bekannte Haltung und ihre Anliegen zur zukünftigen Entwicklung der Freiheitlichen Partei in der Sitzung des Bundesparteipräsidiums klar angesprochen“, berichtet Bitschi.
Wenn es diesbezüglich bis zum Parteitag positive Signale gebe, „dann sehe ich keinen Grund, dem neuen Bundesparteiobmann die Zustimmung zu verweigern“, sagt der Vorarlberger. Der Bundesparteitag wird am 19. Juni über die Bühne gehen.
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