Nach Piratenangriff
Bis zu vier Tote bei Erstürmung von deutschem Frachter
Ausland
29.01.2011 20:49
Der Piratenangriff auf ein Frachtschiff der deutschen Beluga-Reederei verlief offenbar weitaus dramatischer als bisher bekannt und forderte bis zu vier Todesopfer. Mehreren Matrosen des Schiffes ist es nach einem Medienbericht allerdings gelungen, mit einem Rettungsboot zu flüchten.
Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Samstag berichtete, erreichten ein dänisches Kriegsschiff und ein Patrouillenboot der Seychellen am Mittwoch die "Beluga Nomination". Nach Informationen von Sicherheitsexperten der Regierung eröffneten die Männer von den Seychellen das Feuer auf die Piraten. Dabei seien ein oder zwei Seeräuber sowie offenbar zwei Besatzungsmitglieder getötet worden.
Somalische Piraten entführten dem Bericht zufolge am Freitag ein weiteres deutsches Schiff, bei dem es sich um die "New York Star" der Hamburger Reederei CST handeln soll. Die Mannschaft sei ebenso wie zunächst die der "Beluga Nomination" in einen Sicherheitsraum geflüchtet.
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