Die Zahlen stammen von der Statistik Austria, die jedoch keine Namen nennt. Doch allein die trockenen Zahlen sprechen für sich: 345 Mitbürger bezogen 2009 eine Brutto-Jahrespension von über 100.000 Euro, nachdem es 2008 erst 299 Personen gewesen waren.
Mehr als 9.000 Euro netto pro Monat...
Dabei gliedert die Statistik noch genau auf: 292 Tiroler freuen sich über 114.746 Euro brutto – das sind 76.800 Euro netto oder auf zwölf Monate umgerechnet exakt 6.400 Euro netto im Monat! 34 Tiroler haben ein noch besseres Los gezogen: Sie bekommen jährlich durchschnittlich 172.560 Euro Pension brutto beziehungsweise 109.845 Euro netto, auf zwölf Monate umgerechnet also jeweils 9.153,75 Euro.
Wer aber bitte sind jene 19 Tiroler, die 251.517 Euro brutto (für ältere Leser: 3,46 Millionen Schilling) oder 156.299 Euro netto – auf zwölf Monate geteilt jeweils 13.024,92 Euro – überwiesen bekommen? Andreas Mitterlehner von der Abteilung Volkswirtschaft der Statistik Austria in Wien auf "Krone"-Anfrage: "Ich weiß es nicht, wir haben nur die trockenen Zahlen."
"Verträge, die es so nicht mehr gibt"
Ein Insider verriet: "Das sind in der Regel Altpolitiker oder Kammerfunktionäre mit Verträgen, die es heute so nicht mehr gibt." Einer der Bezieher einer Spitzenpension sagt offen: "Ich hatte vier Funktionen und darum viermal Pensionsbeitrag einbezahlt." Die Frage, die gestellt werden muss: Wie kann einer vier Funktionen gleichzeitig ausüben?
von Günther Krauthackl, Tiroler Krone
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