Nach Kopfschuss
Giffords kann schon wieder lächeln und Gatten massieren
Dass Giffords lächle, "bedeutet, dass sie ihn erkennt und dass sie vertrauter mit ihm umgeht", sagte Giffords' behandelnder Arzt, der Neurochirurg Michael Lemole von der Universitätsklinik in Tucson. Giffords habe außerdem eine Augenoperation gut überstanden, dabei seien Knochenteile aus der Augenhöhle entfernt worden. Ihr Zustand sei nach der Operation so gut wie vorher.
"Hat noch langen Weg vor sich"
"Das ist so typisch für sie. Sie liegt auf der Intensivstation, hat diese schweren Verletzungen und massiert mir zehn Minuten den Nacken", sagte Giffords' Ehemann dem Fernsehsender ABC News. Trotz der vertrauten Geste habe seine Frau aber noch "einen langen Weg vor sich", sagte Kelly.
Bei dem Attentat in Tucson im Bundesstaat Arizona am 8. Jänner hatte der mutmaßliche Täter Jared Loughner sechs Menschen erschossen. 14 Menschen wurden verletzt, unter ihnen die demokratische Abgeordnete Giffords, die einen Kopfschuss erlitt.
Prozess gegen Loughner wohl in Kalifornien
Unterdessen wurde bekannt, dass der Prozess gegen Loughner voraussichtlich nicht in Tucson, sondern im kalifornischen San Diego stattfinden wird. Grund für die Verlegung seien laut der "Washington Post", die sich auf Justizkreise beruft, die tragischen Umstände des Falls. Bei dem Attentat war nämlich der führende Bundesrichter John Roll getötet worden.
Die Entscheidung über den Ort der Verhandlung trifft demnach sein Nachfolger Roslyn Silver. Dieser hat zur Wahrung der Unparteilichkeit sämtliche Bundesrichter von Arizona von dem Verfahren gegen den 22-Jährigen ausgeschlossen.
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