Der Veranstaltungs- und Liveeventreigen bewegt sich nach den Covid-Lockerungen rasant. Wer von Kunst und Kultur ausgehungert ist, hat nun zahlreiche Möglichkeiten, sich mit großartige Musik den Magen zu füllen. Etwa am 30. Mai im Wiener Stadtsaal bei Ernst Molden und dem Frauenorchester.
Im Mai 2020 treffen einander Sibylle Kefer, Marlene Lacherstorfer, Maria Petrova und Ernst Molden in der Cselley Mühle, im burgenländischen Oslip, um, betreut von Kalle Laar und Thomas Pronai, ihr zweites gemeinsames Album aufzunehmen. Seitdem ihr Debüt „Dei Schwesda waand“ zwei Jahre vorher am selben Ort entstanden ist, haben sich die Umstände
gründlich geändert. Ernst Molden und das Frauenorchester gehören in Pandemiezeiten einem verbotenen Gewerbe an.
Als sie einander nach Monaten wieder zu nächtlichen Proben und schließlich zur Aufnahmesession treffen, sind die vier noch nicht einmal sicher, ob sie das eigentlich dürfen. Unter dem Druck der Verhältnisse entstehen schließlich zehn wilde Lieder. „Mörder Band“, sagt Ernst Molden vergnügt, „so arg waren wir noch nie.“ Irgendwie folgerichtig nennt die Band ihre zweite Platte „Neiche Zeid“. Dies wird nun am 30. Mai im Wiener Stadtsaal präsentiert. Weitere Infos und Tickets gibt es unter www.oeticket.com.
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