Premier erpresst?

Prostituierte “Ruby” wollte fünf Millionen Euro von Berlusconi

Ausland
17.01.2011 20:28
Während sich der italienische Premier Silvio Berlusconi vehement gegen den Vorwurf wehrt, mit der minderjährigen Prostituierten "Ruby" verkehrt zu haben, sind am Montag neue Details ans Licht gekommen. Das junge Escort-Girl soll den Regierungschef sogar erpresst haben. Fünf Millionen Euro sollte Berlusconi für ihr Schweigen bezahlen.

Nach Angaben italienischer Medien geht aus den Dossiers der Mailänder Staatsanwälte hervor, dass sich die junge Marokkanerin Karima El Marough, genannt Ruby, ihr Stillschweigen über die in der Villa des Premierministers verbrachten Nächte gut entlohnen ließ.

Die Geldforderung Rubys sei von einigen abgehörten Telefongesprächen des Mädchens zu entnehmen. "Ich habe mit Silvio gesprochen und ihm gesagt, dass ich etwas dafür will. Fünf Millionen für meinen beschmutzten Namen", soll die junge Prostituierte in einem Telefongespräch behauptet haben, welches von den Ermittlern belauscht wurde.

Eine beträchtliche Anzahl junger Frauen soll sich nach Erkenntnissen der italienischen Staatsanwaltschaft für Berlusconi prostituiert haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass einige von ihnen als Gegenleistung für Sex mietfrei in mehreren Appartements in Mailand wohnen durften. Berlusconi hat alle Anschuldigungen als absurd zurückgewiesen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
17.01.2011 20:28
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung