Zu jenem angehenden Justizwache-Beamten, der während seiner Ausbildung ein geschmackloses Posting in Anlehnung an die NS-Konzentrationslager in den Sozialen Netzwerken veröffentlichte, gibt es neue Details. Der Tiroler war vor seinem Eintritt bei der Justiz Polizeischüler und fiel bereits damals mit negativen Aktionen und einem unpassenden Verhalten auf.
Der Tiroler stellt in seinem Posting der Phrase „Arbeit macht frei“, die früher als Toraufschrift an KZ-Lagern verwendet wurde, den Spruch „Impfen macht frei“ gegenüber. Laut Justizministerium stehe er seither unter strenger Beobachtung.
Der „Krone“-Artikel hat viele Reaktionen hervorgerufen – unter anderem aus Polizeikreisen. „Vor seinem Eintritt bei der Justiz war er bei der Polizeischule. Er ist ein Selbstdarsteller und hat sich schon während dieser Zeit unpassend verhalten. Er fiel in der Praxisphase negativ auf und flog auch beim ersten Versuch durch die Dienstprüfung. Der Aufschrei innerhalb der Polizei war groß, er zog folglich selbst die Reißleine und hat die Schule verlassen“, sagen die Polizisten. Letzteres hat Polizei-Sprecher Manfred Dummer auch bestätigt.
„Er ist nicht geeignet“
Der Tiroler sei zwar nicht gefährlich. „Jedoch ist er für einen Beruf im Sicherheitsbereich absolut nicht geeignet“, betonen die Polizisten. Die Leitung des „Ziegelstadls“ sei übrigens vor dessen Eintritt über das unpassende Verhalten des Tirolers informiert worden.
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