Achterbahnfahrt der Gefühle für Harry Kane: Beim packenden Achtelfinal-Sieg gegen Mexiko (3:2) war der Superstar erst der große WM-Held für England, kurz darauf machte er es dann aber wieder spannend.
Nach rund 60 Minuten verlängerte Harry Kane einen Abstoß von Jordan Pickford mit etwas Glück in den Lauf von Anthony Gordon. Mexikos Keeper Raul Rangel brachte Gordon zu Fall – es gab Strafstoß!
Wie gewohnt blieb Kane vom Elferpunkt eiskalt und brachte England, zu diesem nur mehr zu zehnt, 3:1 in Führung. Für den englischen Kapitän war es das sechste Tor bei dieser WM.
Klärungsversuch geht schief
Doch nur neun Minuten später war Kane der Unglücksrabe: Bei einem Klärungsversuch im eigenen Strafraum traf der Bayern-Star den eingewechselten Brian Gutierrez am Fuß, wieder musste der australische Referee Alireza Faghani zum Schirm. Den folgenden Elfer verwertete Raul Jimenez. Ein mexikanischer Sturmlauf war die Folge, aber es blieb beim 3:2 für England.
„Wonderwall“ im Aztekenstadion
„Es war ein verrücktes Spiel. Wir mussten kämpfen und uns selbst finden. Ich kann jetzt nicht mehr sprechen“, sagte ein heiserer Kane, nachdem er nach Schlusspfiff mit den eigenen Fans den Oasis-Klassiker „Wonderwall“ angestimmt hatte.
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