Investitionen in Höhe von 30 Millionen Euro, 300 neue Arbeitsplätze – die Pläne zur Erweiterung des Europarks sind groß, liegen vorerst aber weiter auf Eis. Wie berichtet, gibt es noch keine Zustimmung seitens der Politik. ÖVP und Neos stimmten den Ausbauplänen des Spar-Konzerns nur unter Auflagen zu, die Grünen sind vorerst dagegen. Sie wollen zunächst Gutachten betreffend Einbußen und Jobverlusten vergleichen. Erst im Herbst soll es eine finale Entscheidung geben.
Eine repräsentative Umfrage von „marketagent“ zeigt jedenfalls: Der Großteil der Salzburger befürwortet die Pläne zum Europark-Ausbau. 81 Prozent der Befragten sind für die Erweiterung, 19 Prozent dagegen. Für zwei Drittel aller Umfrageteilnehmer hat das Thema eine große Relevanz. „Umso unverständlicher und unverantwortlich, dass die Grünen derart vehement gegen die Erweiterung sind“, sagt Spar-Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Drexel. Der Europark soll nach den Plänen der Verantwortlichen auf bestehenden Flächen um 14.000 Quadratmeter erweitert werden. Davon entfallen etwas mehr als 8000 Quadratmeter auf einen Neubau zwischen dem Europark und der Spar-Zentrale. Dort befinden sich derzeit Parkplätze.
Diesen Überlegungen können offenbar auch viele Salzburger etwas abgewinnen. Fast alle Befragten (91,5 Prozent) der Umfrage unterstützen die Umwidmung von nicht benötigter Verkaufs- in Lagerfläche.
Laut Drexel hängt mehr als jeder zehnte Arbeitsplatz im Einzelhandel in Salzburg am Europark-Ausbau. Projektgegner meinen: Geschäfte und Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen und in der Altstadt würden so vernichtet.
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