Pkw-Verkehr eingedämmt

Corona-Pandemie bremst Lkw nicht

Niederösterreich
04.05.2021 07:30

Während Lockdown und Homeoffice den Pkw-Verkehr spürbar eingedämmt haben, ist die Lkw-Lawine auf den Straßen angewachsen.

Auch auf den heimischen Straßen macht sich die Corona-Krise bemerkbar. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat die Auswirkungen auf den Autobahnen und Schnellstraßen in Niederösterreich analysiert – und kommt zu einem klaren Ergebnis: In den ersten Monaten dieses Jahres waren messbar weniger Autos als noch vor einem Jahr unterwegs, die Zahl der Lastwagen liegt hingegen auf manchen Strecken sogar schon wieder über dem Vor-Pandemie-Niveau.

„Homeoffice, Kurzarbeit und Lockdown haben den Pendlerverkehr in Niederösterreich doch deutlich eingeschränkt“, zieht VCÖ-Experte Michael Schwendinger Bilanz. So waren etwa auf der A 2 bei Biedermannsdorf, dem am stärksten befahrenen Autobahnabschnitt in NÖ, um zehn Prozent weniger Pkw unterwegs als noch 2020. Auf der West- und der Außenringautobahn wurden um knapp 15 Prozent, auf der A…4 bei Mannwörth sogar um 40 Prozent weniger Autos gezählt. Schwendinger: „Dort machte sich der reduzierte Flugverkehr auch auf der Straße bemerkbar.“

Größte Steigerung auf S 1 bei Korneuburg
Der Gütertransport legt hingegen wieder zu. Das zeigt sich bei der Lkw-Statistik. Auf der Südautobahn im Bezirk Mödling donnern schon wieder um 5,7 Prozent mehr Lastwagen als im vergangenen Jahr über den Asphalt, auf der A 21 beträgt die Zunahme 3,6 Prozent. Die größte Steigerung verzeichnet mit einem Plus von 14,7 Prozent der Lkw-Verkehr auf der S 1 bei Korneuburg sowie auf der Nordautobahn bei Eibesbrunn mit 13,5 Prozent.

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