29.04.2021 21:25 |

Erleichtertung geplant

Corona-Tests an Schulen auch fürs Gasthaus gültig?

Geht es nach Tourismus- und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), soll Kindern und Jugendlichen der Lokalbesuch erleichtert werden, wenn die Gastronomie ab Mitte Mai wieder aufsperrt. Konkret würde dies bedeuten, dass die Schüler des Landes zum Lokalbesuch nicht extra testen gehen müssten - sondern stattdessen die Ergebnisse der ohnehin mehrmals wöchentlich stattfindenden Schultests verwenden dürfen. Für „sinnvoll“ hält Köstinger indes auch die Gratis-Tests für Touristen.

In der Gastronomie darf ab 19. Mai draußen zu zehnt, drinnen zu viert - plus Kinder - wieder Platz genommen werden. Sperrstunde ist 22 Uhr. Die Gäste müssen sich registrieren. Der Abstand zwischen den Gastgruppen muss zwei Meter sein.

Ministerin Köstinger stellte dazu jetzt eine mögliche Zugangserleichterung für die jüngeren Lokalgäste in Aussicht. „Bei Kindern haben wir den Vorteil, dass sie im Rahmen der Schulen dreimal pro Woche getestet werden. Diese Tests sollen auch als Eintrittstest für das Gasthaus gelten“, sagte sie im Interview mit der „Kleinen Zeitung“.

Testangebote für Gäste „in Urlaubsland unverzichtbar“
„Es ist klar, dass wir in Tourismushochburgen Testangebote für die Gäste anbieten müssen. Für ein Urlaubsland ist das unverzichtbar“, so die Tourismusministerin. Schließlich liege es im eigenen Interesse, „dass Urlauber zu uns kommen“. „Früher wollten die Gäste wissen, ob es Gratis-Wlan, einen Gratis-Parkplatz gibt.“ Aktuell sei die Art der Corona-Maßnahmen „buchungsentscheidend“, erklärte sie.

Für abgelegene Orte braucht es bei den Tests andere Lösungen. Etwa soll ein Hüttenwirt seinen Gästen kontrollierte Selbsttests anbieten können. Für derartige Fälle brauche es Lösungen, so Köstinger: „Am Land fahre ich nicht 20 Kilometer zum Testen, um auf ein Bier zu gehen.“

Die gleichzeitige Öffnung aller Branche in Vorarlberg sei trotz der steigenden Zahlen kein Fehler gewesen, so Köstinger: „Wir haben uns darauf verständigt, dass wir regionale Maßnahmen setzen, wenn regionale Probleme gibt.“ Das habe sich bewährt.

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