20.000 $ Bußgeld

Soldatin für Klage wegen Obama-Geburtsort bestraft

Ausland
10.01.2011 18:43
Schwerer Rückschlag für die sogenannten "Birthers" in den USA: Der Oberste Gerichtshof lehnte einen angestrebten Berufungsprozess zur Frage des Geburtsortes von Präsident Barack Obama ab und verurteilte die Klägerin wegen des lächerlichen Ansinnens zu einer Geldstrafe.

Die "Birthers" glauben, dass Obama nicht auf Hawaii, sondern im Heimatland seines Vaters, Kenia, geboren worden sei und somit laut US-Verfassung gar nicht Präsident sein dürfte. Am Montag lehnten nun die Obersten Richter den Antrag einer Anwältin ab, die als eine der schärfsten Zweifler an Obamas Geburtsort gilt. 

Gang zu Gericht sollte Versetzung in den Irak verhindern

Anwältin Orly Taiz hatte auf der Grundlage dieser Theorie im Namen einer Soldatin Klage eingereicht, die ihre Versetzung in den Irak verhindern wollte. Ihr Gedanke war offenbar, dass der Marschbefehl ungültig wäre, wenn Obama nicht in den USA geboren wurde und er somit nicht Präsident und Oberbefehlshaber sein dürfte.

Geldstrafe für lächerliche Klage

Ein Bundesrichter empfand diese Argumentation anscheinend als Beleidigung seines Intellekts und verdonnerte Taiz zur Zahlung von 20.000 Dollar (15.500 Euro) Strafe für das Einreichen einer lächerlichen Klage. Diese Strafe wollte Taiz mit dem Berufungsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof aufheben lassen.

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