Die rund 1000 Impfwilligen, die am 25. und 26. April in der Impfstraße in Bezau ihren ersten Stich erhalten, müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Das gab am Freitagnachmittag Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher bekannt.
Es handle sich um eine „Vorsichtsmaßnahme“ zum Schutz der Impfwilligen und des Personals angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region, begründete Rüscher.
„Nehmen Sie Ihren Impftermin in der Bezauer Impfstraße bitte nur getestet wahr“, so die Landesrätin. Gültig sind ein negativer PCR-, Antigentest oder Selbsttest unter Aufsicht. Ohne Test kommen dürfen Personen, die einen positiven Antikörpernachweis oder einen weniger als sechs Monate alten Absonderungsbescheid vorlegen können. In der Region gebe es ausreichende Testkapazitäten, um auch noch kurzfristig einen Test zu vereinbaren.
Nehmen Sie Ihren Impftermin in der Bezauer Impfstraße bitte nur getestet wahr!
Landesrätin Rüscher
Testungen haben weitere Infektionen aufgedeckt
Die aufgestockten Testkapazitäten in der Region Bregenzerwald werden gut genützt. Von den rund 1422 Testabnahmen, die in den Bregenzerwälder Gemeinden am Freitag bis 15.30 Uhr durchgeführt wurden, lieferten sechs ein positives Ergebnis. Sie werden standardmäßig mittels PCR-Test nachgeprüft. Das Infektionsteam meldete für die Region 270 Corona-Infektionen. 53 Erkrankte sind unter 18 Jahre alt.
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