23.04.2021 09:12 |

Sechsfache Menge

77 Häftlinge in den USA erhielten Pfizer-Überdosis

Zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall bei Corona-Impfungen ist es vor Kurzem in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Stadt Fort Madison im US-Bundesstaat Iowa gekommen. 77 Häftlinge erhielten eine Überdosis des Impfstoffes von Biontech/Pfizer und beklagten sich anschließend über Übelkeit, Durst und Appetitlosigkeit. Ärzten zufolge handelt es sich dabei um ganz gewöhnliche Nebenwirkungen.

Nach Angaben des Iowa Department of Corrections (DOC) haben zwei medizinische Mitarbeiter am Dienstag versehentlich übermäßige Dosen des Covid-Impfstoffs verabreicht - angeblich die sechsfache Menge des Vakzins. Nachdem die Gefängnisbehörde von dem Fehler erfahren hatte, habe sie sich umgehend an das Zentrum für die Kontrolle von Krankheiten (CDC) gewandt, heißt es.

Häftlinge 48 Stunden genau überwacht
Die betroffenen Häftlinge wurden über den Fehler informiert und seien von medizinischem Personal genau überwacht worden, erklärten Beamte der Gefängnisbehörde. Das CDC und Pfizer teilten mit, dass man keine größeren Nebenwirkungen erwarte, man der Gefängnisbehörde jedoch empfohlen habe, die betroffenen Gefangenen mindestens 48 Stunden lang genau zu überwachen. Seitens des DOC hieß es, man planen, die 77 Betroffenen mehrere Tage lang routinemäßig medizinisch durchzuchecken.

Untersuchungen zum Hergang des Vorfalls im Iowa State Penitentiary wurden eingeleitet, berichtet der Nachrichtensender KCRG mit Sitz in Cedar Rapids (Iowa) auf seiner Website.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder
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