Initiative informiert

Mit letztem Willen für einen guten Zweck spenden

Tirol
22.04.2021 18:00
Porträt von Mirjana Mihajlovic
Von Mirjana Mihajlovic

Jährlich entscheiden sich rund 2000 Österreicher dafür, in ihrem Testament eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Die Initiative „Vergissmeinnicht“ bedankte sich dafür am Mittwoch im Innsbrucker Hofgarten und zeigte auf, was solche Spenden bewirken.

„Mit ihrem Vermächtnis haben die Testamentsspender über ihr eigenes Leben hinaus Gutes bewirkt“, betonte „Vergissmeinnicht“-Projektleiter Markus Aichelburg. Die Initiative klärt über Testamente, Erbrecht und Spenden auf. Jeder zehnte Spendeneuro in Österreich stammt aus einem letzten Willen. In Tirol ziehen dies nur 7 Prozent in Betracht, wie eine Studie ergab – die „Krone“ berichtete.

Oft Anstoß für Projekte
Testamentsspenden, die unerwartet an diverse Organisationen ergehen, bilden oft den Grundstein für neue Projekte. Dies berichtet etwa Peter Heidler, Präsident der Lebenshilfe Tirol: „Ein alleinstehender Mann vererbte in den 80er-Jahren der Lebenshilfe sein Stadthaus. Seither wohnen dort Menschen mit und ohne Behinderungen Tür an Tür.“ Nur 16 Prozent der über 40-jährigen Tiroler haben überhaupt ein Testament – ohne könnte aber eventuell der Staat das Vermögen erben, wie die Initiative betont.

Weitere Informationen: www.vergissmeinnicht.at

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