Diese Täter wussten offensichtlich ganz genau, was sie zu tun hatten: Bei einem Einbruch in einen Agrar-Großhändler im Bezirk Amstetten wurden acht Tonnen Spritzmittel gestohlen. Dabei umgingen sie gezielt alle Sicherheitsvorkehrungen. Der Schaden liegt laut „Krone“-Informationen im sechsstelligen Euro-Bereich.
Der Coup in einem Wirtschaftspark dürfte im Vorfeld bis ins kleinste Detail durchgeplant worden sein. Die noch unbekannten Täter schnitten am Wochenende zunächst eine kleine Öffnung aus einem Hallentor. Dieses Loch war gerade noch so groß, um dadurch ins Innere klettern zu können. Dort manipulierten sie den Kontaktmelder des Tors, wodurch sie dieses öffnen konnten, ohne Alarm auszulösen.
Nur teures Spritzmittel im Fokus
Im Lager selbst schienen es die Kriminellen lediglich auf teures Spritzmittel für den Obstbau abgesehen zu haben. Dazu nahmen sie einen in der Halle abgestellten Gabelstapler in Betrieb und hoben damit die vollen Paletten aus den Regalen. Im Anschluss luden sie die Spritzmittel-Kanister noch in ein nicht näher bekanntes Fluchtfahrzeug um, die Paletten ließen die Einbrecher am Tatort zurück.
Die Polizei ermittelt nun auf Hochtouren und hofft, anhand am Tatort sichergestellter Spuren, den Tätern rasch auf die Schliche kommen zu können.
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