17.000 Euro behoben

Hallerin plünderte über Monate Konto von Todkrankem

Tirol
06.01.2011 17:02
Der Fall wäre wohl nie aufgeflogen – wenn nicht die Gier Regie geführt hätte. Eine Hallerin betreute über Monate einen todkranken Mann und bediente sich "nebenher" an seinem Konto. 17.000 Euro behob die 66-Jährige – 5.000 Euro davon auch noch nach dem Tod des Mannes. Das fiel bei der Erbschaftsregelung auf!

Im Herbst des vergangenen Jahres starb im Haller Krankenhaus ein 65-jähriger Pensionist. Die letzten Monate im Leben des Mannes stand ihm eine Bekannte zur Seite, die sich um den Haushalt kümmerte und ihm bei der täglichen Arbeit half.

Als sich der Gesundheitszustand des 65-Jährigen verschlechterte, soll die Frau begonnen haben, das Konto des Mannes zu plündern. Teilweise zusammen mit einer Innsbruckerin (59) behob sie insgesamt 17.000 Euro mit der Bankomatkarte des Hallers. Dieser hatte auch den Code in seiner Geldtasche aufbewahrt.

Bei der Erbschaftsregelung fiel auf, dass auch nach dem Tod des Mannes Geld behoben worden war. Umfangreiche Ermittlungen begannen und schließlich gaben die beiden Frauen, die zuerst beharrlich leugneten, die Taten auch zu.

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