St. Anton am Arlberg wird von 15. bis 22. Jänner zum weltweiten Zentrum der Skisportlehrer. Von Samstag bis Samstag treffen dort Delegationen aus 41 Nationen zusammen. Der Austausch von Wissen und eine gemeinsame Strategie für die Zukunft des Sports stehen im Vordergrund. Die Skitechnik soll heuer allerdings nur am Rand angeschnitten werden. "Auch wir müssen uns den Zeiten anpassen. 2011 soll es vor allem um die Themen Integration, Naturschutz und soziale Aspekte gehen", kündigt Erich Melmer, Präsident von Interski-International, an.
"Kinder mit Behinderung dürfen nicht ausgeschlossen werden, der Freeride-Boom darf sich nicht über den Naturschutz hinwegsetzen, und wir stellen uns der Frage: Ist Skifahren heute überhaupt noch leistbar?"
Atemberaubende Shows auf WM-Zielhang
Wenn 1.800 der weltweit besten Skilehrer aufeinandertreffen, darf neben den ernsten Themen die Show auf den zwei langen Latten aber auch nicht zu kurz kommen: An drei Abenden zeigen teilnehmende Teams eine atemberaubende Show auf dem Zielhang der alpinen Ski-WM von 2001.
Dieser musste dafür sogar extra umgebaut werden. 73.000 Kubikmeter Schnee wurden verschoben, bis zu sechs Meter Höhendifferenz ausgeglichen – die Pistenarbeiter arbeiteten dafür im Schichtbetrieb. "St. Anton soll den Teilnehmern für immer in Erinnerung bleiben", sagt Melmer.
von Manuel Diwosch, Tiroler Krone
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