Absender gesucht

Tiroler Bauernbund distanziert sich von Bombenattrappe

Tirol
06.01.2011 14:26
Bauernvertreter haben sich am Mittwoch von der Briefbombenattrappe distanziert, die dem liste-fritz-Abgeordneten und Agrargemeinschaften-Widersacher Andreas Brugger zugestellt worden war (siehe auch Bericht in der Infobox). Sie forderten rasche Aufklärung. Auch von der FPÖ gab es eine klare Distanzierung.

Bauernbunddirektor Peter Raggl meinte, es sei vollkommen ungerechtfertigt, wenn Fritz Dinkhauser versuche, den Tiroler Bauernbund in diese Sache mit hineinzuziehen. Der Absender der Bombenattrappe solle gesucht und hoffentlich bald gefunden werden. Die liste fritz sei ein politischer Gegner, dem man auf sachpolitischer Ebene begegne.

Der Obmann der "Plattform Agrar", Georg Danzl, verurteilte die Attrappe "auf das Entschiedenste". Er hoffe, dass derartige Vorfälle sich nicht wiederholten. Seit Gründung des Vereins habe die Plattform klargestellt, dass es sich um eine rein juristische Auseinandersetzung handle. Ziel sei die Aufklärung der historischen Eigentumsverhältnisse und die Auseinandersetzung mit der Eigentumsgeschichte an den Gemeinschaftsliegenschaften im 19. und 20. Jahrhundert.

FPÖ-Landesparteiobmann Gerald Hauser betonte, derartige Mittel hätten in der Politik nichts verloren und seien zu verurteilen. Er hoffe auf eine rasche Aufklärung.

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