13.04.2021 11:27 |

Temperatursturz

Schneeschauer im Westen, stürmische Böen im Osten

Während sich gegen Westen hin der Winter mit teils kräftigem Schneefall zurückgemeldet hat - in Teilen Kärntens und Tirols stand man am Dienstagmorgen mit einer recht ansehnlichen Schneedecke auf -, ist Frau Holle in Richtung Osten etwas die Puste ausgegangen - allerdings lediglich in Sachen Schneefall. Während sich etwa in Wien nur vereinzelt kleinere Flocken in den Regen mischten, waren die Windböen dafür umso kräftiger. Die Kaltfront hat es jedenfalls in sich: Vom Weinviertel bis in den Süden des Burgenlandes und der Steiermark stürzten die Temperaturen seit gestern um bis zu 20 Grad ab.

Winterlandschaft pur präsentierte sich beim Blick aus dem Fenster in vielen Orten Kärntens. Vorsicht auf den Straßen war in jedem Fall geboten. Auf manchen galt am Dienstag auch Kettenpflicht. Besonders für Oberkärnten ist noch für den Vormittag teils ergiebiger Schneefall prognostiziert.

Angezuckerte Hänge und Dächer zeigten sich am Dienstagmorgen auch in Tirol. Vor allem am Alpenhauptkamm kommt laut Prognose der Ubimet einiges an Neuschnee zusammen - bis zu 50 Zentimeter könnten es werden.

Temperatursturz um bis zu 20 Grad
Die eingetroffene Kaltfront machte ihrem Namen alle Ehre: Über Nacht stürzten die Temperaturen nach Angaben der Österreichischen Unwetterzentrale um bis zu 20 Grad ab. Hatten vom Weinviertel bis ins Südburgenland und die Südsteiermark noch am Montag der Frühling regiert, war es damit am Dienstag bereits vorbei. Auf der Hohen Wand etwa wurden gestern noch 16,8 Grad gemessen - Dienstagfrüh waren es nur noch minus 2,5 Grad.

Hinsichtlich Neuschneemengen berichteten die Wetterexperten von bis zu 20 bis 40 Zentimetern in den Bergen - in den Tälern gab es den meisten Schnee in Langen am Arlberg mit 20 Zentimetern und in Ramsau mit 15 Zentimetern.

Kräftige Windböen im Osten
Entlang der Nordalpen von Oberösterreich westwärts können im Laufe des Tages immer wieder teils gewittrige Schnee- und Graupelschauer niedergehen, berichten die Experten.
Im Osten und Südosten fehlt zwar vom Frühling auch jede Spur, doch hier bleibt es großteils bei Regenschauern, teils mischen auch ein paar Schneeflocken mit. Allerdings muss vor allem im Nord- und Mittelburgenland mit kräftigen Windböen gerechnet werden, ebenso auch im südöstlichen Niederösterreich und in Wien.

Doch auch in den kommenden Tagen macht sich der Frühling vorerst rar. Regen und Schneeregen bestimmen am Mittwoch das Wettergeschehen. Trocken und mit einigen Auflockerungen bleibt es laut Prognose südlich des Hauptkamms. Ein hartnäckiger Begleiter bleibt im Osten und Südosten der Wind, kräftige bis stürmische Böen werden erwartet.

Während sich der Westen Österreichs am Donnerstag überwiegend trocken zeigt - ab und an lässt sich sogar wieder die Sonne blicken -, bleibt es im Norden und Osten trüb, zeitweise fällt Regen und oberhalb von 500 Metern Schnee. Im östlichen Flachland bleibt es einmal mehr windig.

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
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