Prozess

Corona-Patient aus Linz wollte Sanitäter umarmen

Oberösterreich
25.03.2021 08:30
An die Quarantäne wegen einer Corona-Erkrankung habe er gar nicht mehr gedacht, versuchte ein Linzer (71) sich vor Gericht zu erinnern. Er wollte zum Arzt, weil er keine Luft bekam, stürzte am Weg und wollte – so der Strafantrag – sogar einen Sanitäter umarmen.

Obwohl der ungepflegte 71-Jährige bei seinem Auftritt vor Richter Clemens Hödlmoser nicht den besten Eindruck machte, tat er einem auch leid. Die Lebensgefährtin ist vor kurzem gestorben. Sie hatte sich um Alltagsdinge gekümmert. Und hätte ihn wohl auch vom Arztbesuch während der Quarantäne abgehalten. Über den der Angeklagte sagt: „An gewisse Sachen kann ich mich gar nicht erinnern.“ Getrunken hatte er damals nicht, aber heute, vor der Verhandlung, habe er sich einen Schluck gegönnt, „wegen dem Kreislauf“. Eine Diversion lehnte die Staatsanwältin ab. Urteil: 3 Monate bedingt, nicht rechtskräftig, weil der Mann keinen Anwalt hatte.

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