Insgesamt 83 SPÖ-Gemeinden gibt es im Burgenland. Laut Erich Trummer, Präsident des roten Gemeindevertreterverbandes, werden 48 davon bereits bis Ende März einen Beschluss für die Umsetzung des Mindestlohns gefasst haben. Weitere 28 sollen dann im zweiten Quartal folgen. Im zweiten Halbjahr sollen – nach heutiger Sicht – die restlichen Orte nachziehen, sodass mit Ende des Jahres die neue Entlohnung relativ flächendeckend umgesetzt sein soll. Zwar kann man Beschlüssen im Gemeinderat nicht vorgreifen, und teilweise werden auch die Stimmen anderer Fraktionen notwendig sein, Trummer ist aber zuversichtlich, dass es zu einer breiten Umsetzung kommen wird.
Er sieht den Mindestlohn positiv. Auch ÖVP-Gemeinden könnten sich dem über kurz oder lang nicht entziehen. Selbst Eisenstadt – das, wie berichtet, einen Sonderweg geht – habe sich dadurch bewegt. „Ohne die Besoldungsreform wäre das nicht der Fall gewesen“, meint Trummer.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.