22.03.2021 06:00 |

Widerstand

Naturschutz übt Kritik am Almresort am Goldeck

Während Touristiker über die Pläne für ein Luxus-Almresort auf dem Goldeck jubeln (die „Krone“ berichtete), stellen sich Naturschützer und Jäger diesem Vorhaben entgegen: Das 30-Millionen-Euro-Projekt könnte den gesamten Naturraum und die Bestände von Birkwild, Steinhuhn und Gamswild negativ beeinflussen.

Rund 64.000 Quadratmeter müssten für das Almresort Gut Oberaich laut den Plänen, die der „Krone“ vorliegen, auf den wunderschönen Berger Böden in 1840 Meter Seehöhe östlich des Martennock-Gipfels verbaut werden. Während Unternehmer Hannes Berger noch von Plänen und Überlegungen spricht, die vom Land erst überprüft werden müssen, damit Grünland in Kurgebiet umgewidmet werden kann, formiert sich bereits erster Widerstand.

„Diese touristischen Planungen würden den Naturraum und die Wildbestände beim Birkwild, Steinhuhn sowie Gamswild massiv beeinflussen“, meldet sich ein Oberkärntner Jäger, der namentlich nicht genannt werden möchte: „Wir werden uns gegen diese geplanten Eingriffe in die Natur wehren.“ Konkret sind beim Projekt Gut Oberaich der Bau von 78 Chalets mit 500 Betten angedacht, aber auch neue Wanderwege und Mountainbikes-Trails rund um den Spittaler Sportberg. Bis dato ist das Goldeck von Spittal aus über die Nordseite nicht mit dem Mountainbike befahrbar.

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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