21.03.2021 14:50 |

Darunter auch Ex-Frau

Ehemaliger US-Soldat (47) gestand 16 Morde

Eigentlich wurde dem 47-jährigen US-Amerikaner Sean Lannon nur ein Mord vorgeworfen - doch nun hat der ehemalige Soldat mittlerweile schon 16 Bluttaten gestanden. Darunter soll sich auch seine Ex-Frau und zwei ihrer Freunde befinden.

Der Fall kam ins Rollen, als die Leiche des 66-jährigen Michael Dabkowski am 8. März im Bundesstaat New Jersey gefunden wurde. Der Anwalt von Lannon erklärte, dass der Ermordete den Verdächtigen in dessen Kindheit sexuell missbraucht hatte. Lannon habe den älteren Herren aufgesucht, um von diesem Bilder zu verlangen, auf denen die Übergriffe und Vergewaltigungen zu sehen waren.

Verdächtiger stahl auch Auto seines Mordopfers
Laut seinem Verteidiger sei es für Lannon unerträglich gewesen, dass sein ehemaliger Peiniger solche Aufnahmen besitze und so noch immer Macht auf ihn ausübe. Bei dem Besuch sei es schließlich zum Streit gekommen, bei dem
Dabkowski mit einem Hammer erschlagen wurde. Danach stahl er das Auto seines Opfers.

Nur wenige Tage zuvor hatte die Polizei bereits eine grauenhafte Entdeckung in einem Fahrzeug gemacht, das beim Flughafen Albuquerque International Sunport abgestellt war. Unter den teilweise zerstückelten Leichen befand sich seine Ex-Gattin Jennifer und die Überreste von drei Männern. Die Frau galt seit Jänner als vermisst.

Bevor die Leichen entdeckt wurden, gab Lannon bei der Befragung durch die Polizei an, er denke, Jennifer sei mit zwei Freunden weggelaufen. Ihr Bruder, Chris Whitman, hatte allerdings von Beginn an Zweifel an dieser Version: Die 39-Jährige hätte niemals ihre Kinder ohne Weiteres verlassen. Das Verhältnis der Geschiedenen sei allerdings gut gewesen. Bei zwei der drei getöteten Männer, die in dem Wagen gefunden wurden, hatte es sich tatsächlich um Freunde Jennifers gehandelt. 

Angeklagter kommt nicht auf Kaution frei
Bei den anderen von Lannon angeblich Getöteten soll es sich laut dem Verdächtigen um Drogendealer handeln. Die Polizei prüft derzeit, ob diese Aussagen stimmen und es sich bei dem ehemaligen Soldaten tatsächlich um einen Serienkiller handelt. Eine Freilassung auf Kaution komme jedoch keines Falls in Frage: „Ich denke, dass er eine Gefahr für die Gemeinschaft ist“, begründete Richterin Mary Beth Kramer die Entscheidung.

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