19.03.2021 00:10 |

Tschechen-Offensive

Skoda Kushaq: Das Sanskrit-SUV startet in Indien

Im Rahmen des Projekts „India 2.0“ stellt Skoda das für den indischen Markt entwickelte SUV namens Kushaq vor. Das Fahrzeug basiert auf der modifizierten Plattform des Modularen Querbaukastens (MQB-A0-IN), die für indische Sicherheits- und Emissionsanforderungen angepasst wurde. Der Marktstart erfolgt im Juli.

Mit seiner Länge von 4,22 Metern sowie seinem Radstand von 2,65 Metern dürfte der Kushaq in Indien eher der Mittelklasse zuzuordnen sein. Bis zu fünf Personen können Platz nehmen, das Kofferraumvolumen beträgt 385 Liter. Optisch orientiert sich das indische SUV an Designvorlagen von Kamiq und Karoq. In den höheren Ausstattungslinien verfügt es über LED-Leuchten, Leichtmetallfelgen, schlüssellosen Zugang sowie ein Glasschiebedach. Eine Klimaanlage ist ab Werk an Bord. Ebenfalls serienmäßig ist eine Ablage auf der Instrumententafel. Hier lässt sich der traditionelle Glücksbringer des indischen Autofahrers befestigen.

Für den Vortrieb stehen zwei Benziner zu Wahl. Der 1.0-Liter-TSI leistet 115 PS. Die Kraftübertragung an die Vorderräder erfolgt über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder optional über eine Sechsgang-Automatik. Der 1,5-Liter-TSI kommt auf 150 PS. Als Alternative zur Handschaltung steht ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung.

Der Name Kushaq geht auf die jahrtausendealte, gemäß der hinduistischen Mythologie vom Gott Brahma erschaffene indische Sprache Sanskrit zurück. In der noch heute genutzten „Sprache der Götter“ (sie wird als traditionelle Sprache der Religion, Kunst und Wissenschaften gepflegt und ist eine von 22 Amtssprachen) steht das Wort Kushak für König oder Herrscher. Das Skoda-Marketing findet das passend „zum selbstbewussten und kraftvollen Auftritt“ des Skoda Kushaq. Die Schreibweise mit K am Anfang und Q am Ende setzt die etablierte Nomenklatur der erfolgreichen SUV-Modelle von Skoda (Kodiaq, Karoq und Kamiq).

Mit dem Kushaq beginnt für Skoda eine neue Ära auf dem indischen Subkontinent. Der tschechische Automobilhersteller verantwortet dort im Rahmen des Projekts India 2.0 alle Aktivitäten des Volkswagen-Konzerns. Das beinhaltet eine mit dem Kushaq startende Modelloffensive mit insgesamt vier neuen Kompaktfahrzeugen von Skoda und VW.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl
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