„Für solch eine Aktion hab’ ich überhaupt kein Verständnis“, ist Landwirt Andreas Wurm auch noch am Tag nach der Tat heftig verärgert. In der Nacht auf Montag wurde seine Verkaufshütte vor dem Bauernhof in Marchtrenk aufgebrochen. Einen Teil der Beute verstreuten die Täter schamlos und provokant auf Feldern.
Am Sonntag um 23.20 Uhr hatte die Mutter des Landwirte-Ehepaares ein Auto vor dem Hof bemerkt, sich aber nichts dabei gedacht. Montagfrüh dann das traurige Erwachen. Das Vorhängeschloss zur Verkaufshütte war aufgebrochen. „Wir führen jeden Tag Buch, wussten daher auch gleich, was fehlt“, so Wurm.
Nudeln auf Feld verstreut
Fünf Flaschen Most und vier Packungen Nudeln ließen die Gauner mitgehen. Das Wechselgeld ließen sie zurück und ein paar Nudeln verstreuten sie im angrenzenden Feld. „Das stößt uns besonders sauer auf. Ich sehe das als reine Provokation. Die Landwirtschaft machte uns bisher immer Freude und dann passiert so etwas. Da fehlt es an jeglicher Achtung vor den Tieren und uns Landwirten“, kann Wurm nur den Kopf schütteln.
Kameraaufzeichnung
Aktuell wertet die Polizei die Spurenlage aus, auch Kameraaufzeichnungen könnten helfen, die Täter schnell zu schnappen. „Bisher hat immer alles gepasst, wir lassen uns jetzt nicht unterkriegen“, so die Landwirte.
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