„Bewegender Tag“
Tel Aviv: Corona-Station in Großspital geschlossen
Drei Monate nach Beginn der massiven Impfkampagne in Israel hat das Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv, das größte Spital für die Küstenmetropole und ihr Umland, am Montag seine letzte Corona-Station geschlossen. Zum Höhepunkt der Pandemie waren sechs Corona-Stationen in Betrieb. Die 18 verbleibenden Corona-Patienten - alle nicht vollständig geimpft - sollen nun abgesondert in den regulären Intensivstationen untergebracht werden. Es sei ein „bewegender Tag“, so die Klinik am Montag.
Nach Medienberichten wurden auch im bekannten Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv zwei Corona-Stationen geschlossen. Die Zahl der Schwerkranken war zuletzt stetig gesunken. Sie lag am Montag bei 627. Bei der letzten Corona-Welle war sie noch etwa doppelt so hoch gewesen.
Schon fast jeder zweite Israeli erhielt zweite Dosis
In dem Mittelmeerstaat mit seinen rund neun Millionen Einwohnern hatte im Dezember eine Impfkampagne begonnen, die zu den erfolgreichsten der Welt gehört. Eine Erstimpfung erhielten bisher etwa 5,2 Millionen Menschen, mehr als 4,2 Millionen bekamen bereits die zweite Dosis. Mehr als 786.000 Israelis gelten nach einer Corona-Erkrankung als genesen.
Israel ist ein sehr junges Land, rund 30 Prozent der Bürger sind unter 16 Jahre alt. Sie können bisher noch nicht geimpft werden. Experten rechnen aber damit, dass bis zum Sommer auch die Impfung von Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren beginnen könnte.
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