Stichwahl

Spittal: Gerhard Köfer feiert sein Comeback!

Kärnten
14.03.2021 16:00

Die Bürgermeister-Stichwahl geht heute, Sonntag, in 28 Kärntner Gemeinden über die Bühne. Wir berichten live aus der Landeshauptstadt Klagenfurt und den Bezirkshauptstädten Hermagor und Spittal.

Neun Spittaler Gemeinden - Weißensee, Lurnfeld, Irschen, Reißeck, Krems, Gmünd, Seeboden, Obervellach und Spittal - befinden sich heute, Sonntag, in der Stichwahl. 

Gerhard Köfer ist wieder Bürgermeister von Spittal!
Hier kämpften zwei ehemalige Parteikollegen um den Bürgermeistersessel: Gerhard Pirih (SP) verlor bei der Stichwahl gegen Gerhard Köfer vom Team Kärnten. Er war bereits 16 Jahre Bürgermeister von Spittal. Wechselte damals von der SP ins Team Stronach und bildete dann seine eigene Partei - Team Kärnten. Jetzt ist Köfer wieder Bürgermeister von Spittal. 

Gerhard Pirih (Bild: Uta Rojsek-Wiedergut)
Gerhard Pirih
Gerhard Köfer leitete schon einmal die Geschäfte von Spittal. (Bild: Team Köfer )
Gerhard Köfer leitete schon einmal die Geschäfte von Spittal.

Die Gemeinde Weißensee hat eine neue Chefin!
Weißensee
hat mit heute, Sonntag, eine neue Bürgermeisterin! Karoline Turnschek (ÖVP) konnte sich im Duell gegen Paul Ertl (BLW) durchsetzen. Turnschek lag bereits beim ersten Wahlgang vor ihrem Konkurrenten. Jetzt errang sie 58,50 Prozent der Stimmen. „Ich freue mich! Ich bin mir der Verantwortung, was das Amt mit sich bringt, sehr bewusst. Danke für die Unterstützung und die Stimmen!“, zeigt sich die Neo-Bürgermeisterin erfreut.

Turenschek siegte mit 58,50 Prozent der Stimmen. Paul Ertl von der Bürgerliste BLW kam auf 41,5 Prozent. (Bild: zVg)
Turenschek siegte mit 58,50 Prozent der Stimmen. Paul Ertl von der Bürgerliste BLW kam auf 41,5 Prozent.

Neuer Amtschef in Irschen 
Nicht Gottfried Mandler, sondern Manfred Dullnig führt künftig die Geschäfte der Irschner Gemeinde! Der VP-Politiker stellte sich zum ersten Mal der Gemeindewahl, löste den bis heute amtierenden Bürgermeister Mandler ab. Der SP-Politiker verlor beim ersten Wahlgang bereits 25 Prozent an Stimmen im Vergleich zu 2015. Mandler erreichte 602 Stimmen, 42, 60 Prozent. Dullnig 811 Stimmen, 57,40 Prozent.

In Gmünd bleibt Bürgermeister Josef Jury (Liste Jury) am Chefsessel. Er gewann den Kampf gegen Vizechefin Heidi Penker (SP). Der Bäckermeister erreichte 54,40 Prozent an Stimmen. Heidi Penker 45,60 Prozent.

Heidi Penker und Josef Jury waren schon einmal gemeinsam in der Stichwahl. (Bild: Elisa Aschbacher)
Heidi Penker und Josef Jury waren schon einmal gemeinsam in der Stichwahl.

In Krems in Kärnten konnte sich VP-Politiker Gottfried Kogler in der Stichwahl mit Christian Penker (SP) beweisen. Der Neo-Bürgermeister erhielt 60,05 Prozent an Stimmen. Penker 29.9 Prozent. 

Gottfried Kogler schaffte den Sprung auf den Bürgermeistersessel. (Bild: Elisa Aschbacher)
Gottfried Kogler schaffte den Sprung auf den Bürgermeistersessel.
Christian Penker (SP) trat erstmals als Bürgermeisterkandidat an. (Bild: Elisa Aschbacher)
Christian Penker (SP) trat erstmals als Bürgermeisterkandidat an.

In Lurnfeld setzte sich der amtierende Bürgermeister Gerald Preimel mit 51,9 Prozent durch. Bernhard Haslacher (GL)  hat in der Stichwahl 738 Stimmen für sich gewinnen können (48,11 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag in Lurnfeld bei 68 Prozent.

In Seeboden muss der amtierende Bürgermeister Wolfgang Klinar von der ÖVP sein Amt an SP-Politiker Thomas Schäfauer abgeben. Der neue Gemeindechef erreichte 52,29 Prozent an Stimmen. Klinar erhielt 47,71 Prozent. 

Wolfgang Klinar (VP) und Thomas Schäfauer (SP) (Bild: Elisa Aschbacher )
Wolfgang Klinar (VP) und Thomas Schäfauer (SP)
Thomas Schäfauer gewann die Stichwahl gegen Bürgermeister Wolfgang Klinar. Der SP-Politiker ist der neue Amtschef in Seeboden. (Bild: Elisa Aschbacher)
Thomas Schäfauer gewann die Stichwahl gegen Bürgermeister Wolfgang Klinar. Der SP-Politiker ist der neue Amtschef in Seeboden.

Erdrutsch gegen Bürgermeisterin
Bürgermeisterin Anita Gössnitzer muss sich verabschieden. Die Mehrheit der Bürger haben sich für SP-Kandidat Klammer Arnold entschieden. Er konnte 56,86 Prozent, das sind 804 Stimmen, erreichen. Gössnitzer holte sich 43,14 Prozent, 610 Stimmen. 

Gemeindechef führt weiter die Geschäfte
In Reißeck ließ sich Bürgermeister Kurt Felicetti nicht unterkriegen. Er wurde von der Mehrheit der Bürger (778 Stimmen) gewählt und erreichte 55,6 Prozent an Stimmen. 44,4 Prozent erhielt Johann Unterweger (FLR), das sind 622 Stimmen. 

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