Mit Video

Neue Bürgermeister in Hermagor und Kirchbach

Kärnten
14.03.2021 17:10

Die Bürgermeister-Stichwahl geht heute, Sonntag, in 28 Kärntner Gemeinden über die Bühne. Wir berichten live aus der Landeshauptstadt Klagenfurt und den Bezirkshauptstädten Hermagor und Spittal.

Der alte und der neue Bürgermeister von Hermagor. Siegfried Ronacher (li.) und ein glücklicher Leopold Astner (re.) (Bild: Hannes Wallner)
Der alte und der neue Bürgermeister von Hermagor. Siegfried Ronacher (li.) und ein glücklicher Leopold Astner (re.)

20.00 Uhr. Stadtgemeinde Hermagor

Mit 101 Stimmen Vorsprung hat es Leopold Astner im dritten Anlauf geschafft. Nach fast sieben Jahrzehnten hat die VP damit wieder den Chefsessel der Gailtaler Bezirksstadt zurück erhobert. Der abgewählte Bürgermeister Siegfried Ronacher ist enttäuscht und spricht von einem Wahlkampf, der als Schlammschlacht geführt wurde.

Kirchbach im Gailtal 

Markus Salcher ist der neue Bürgermeister von Kirchbach im Gailtal. (Bild: Hannes Wallner)
Markus Salcher ist der neue Bürgermeister von Kirchbach im Gailtal.

15.00 Uhr: Kirchbach hat einen neuen Bürgermeister gewählt. Nach zwei Amtsperioden reichte es für Hermann Jantschgi (FP) nicht mehr. Sein Nachfolger ist Markus Salcher (SP). Von 1774 abgegebenen Stimmen (21 ungültig) haben 1003 Salcher (57,22 %) und 750 (42,78 %) Jantschgi gewählt. 

„Ich bin stolz, dankbar und auch ein wenig demütig. Wir müssen jetzt gemeinsam für unsere Marktgemeinde arbeiten, um diese in eine gute Zukunft zu führen.“ Als erste Gratulanten haben bereits Peter Kaiser und Gaby Schaunig dem neuen Bürgermeister gratuliert. 

11.00 Uhr: „Es wird schwierig!“ In Kirchbach ist Bürgermeister Hermann Jantschgi (FPÖ), den die „Krone“ vor dem Wahllokal im Gemeindeamt traf, sichtlich angespannt: „Natürlich möchte ich noch eine dritte Amtsperiode für die Bürger in Kirchbach arbeiten, aber es wird knapp.“

Denn Markus Salcher von der SPÖ hat gute Karten, die kommenden sechs Jahre die Führung in der Gailtaler Gemeinde zu übernehmen. Im ersten Wahlgang stimmten immerhin 45,5 Prozent für den SP-Mann, für Amtsinhaber Jantschgi 39,1 Prozent.

Salcher, den die „Krone“ in Reisach traf gibt sich zuversichtlicher: „Ich hoffe zu gewinnen! Und wenn es mir gelingt, dann will ich mit mehr Bürgernähe und Zusammenarbeit mit allen an einem Strang ziehen, um gemeinsam unsere Gemeinde nach vorne zu bringen." 

Hermann Jantschgi (li.) will sein Bürgermeisteramt gegen seinen Herausforderer Markus Salcher (re.) verteidigen (Bild: Hannes Wallner)
Hermann Jantschgi (li.) will sein Bürgermeisteramt gegen seinen Herausforderer Markus Salcher (re.) verteidigen

Bereits bei der Gemeinderatswahl vor zwei Wochen konnte Salcher kräftig zulegen und zwei zusätzliche Mandate für die SP im künftigen Kirchbacher Gemeinderat bringen. Die Mandatsverteilung sieht in Kirchbach damit so aus: FPÖ sechs, SPÖ acht und ÖVP fünf Mandate.

Bei leichtem Schneefall betritt eine Wählerin das Wahllokal in Kirchbach im Gailtal (Bild: Hannes Wallner)
Bei leichtem Schneefall betritt eine Wählerin das Wahllokal in Kirchbach im Gailtal

Bezirksstadt Hermagor

Angespannt ist die Stimmung auch in der Bezirksstadt Hermagor, wo am heutigen Wahlsonntag zum dritten Mal Siegfried Ronacher und Leopold Astner aufeinander treffen. Zweimal ging die Stichwahl bereits zugunsten von Ronacher aus. 2015 machten sieben Stimmen den Unterschied.

Leopold Astner (li.) will von Siegfried Ronacher (re.) den Bürgermeisterposten in Hermagor (Bild: Hannes Wallner)
Leopold Astner (li.) will von Siegfried Ronacher (re.) den Bürgermeisterposten in Hermagor

„Ich hoffe, das ich dieses Mal vorne bin“, so VP-Kandidat Leopold Astner, den die „Krone“ in seinem Heimatort Tröpolach traf. „Hier habe ich natürlich einen Heimvorteil. Vor zwei Wochen stimmten hier 75 Prozent der Tröpolacher für mich.“

Bei der Bürgermeisterwahl vor 14 Tagen stimmten 37,57 Prozent aller wahlberechtigten Hermagorer für Astner, 44,23 Prozent für einen weiteren Verbleib Ronachers an der Spitze der Bezirksstadt.

„Das Wetter ist zwar nicht so gut, dennoch hoffe ich auf ein positives Ergebnis für die Bürger von Hermagor“, sagt Siegfried Ronacher in Hermagor zur „Krone“.

Die Wahllokale in den beiden Gailtaler Gemeinden schließen um 15 Uhr. 

Ein Wähler betritt das Wahllokal in der Volksschule in Tröpolach/Hermagor (Bild: Hannes Wallner)
Ein Wähler betritt das Wahllokal in der Volksschule in Tröpolach/Hermagor
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