Die gefährliche Südafrika-Variante des Coronavirus hat nun auch in Niederösterreich ihr erstes Todesopfer gefordert. Ein 77-jähriger Mann starb an den Folgen der Covid-19-Erkrankung.
Nicht nur weit ansteckender, sondern auch viel gefährlicher ist die Südafrika-Variante des Virus. Auch das erste Todesopfer gibt es in Zusammenhang mit der Mutation nun hierzulande zu beklagen. „Ein 77-jähriger Mann ist an den Folgen des Virus verstorben. Er lag vor seinem Tod bereits im Koma und dürfte laut Familienangehörigen aber keine wesentlichen Vorerkrankungen gehabt haben“, erklärt ein Sprecher der Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.
Indes ist auch die Zahl der Ansteckungen in Zusammenhang mit der Virusvariante ist in die Höhe geschnellt. Gleich sechs Fälle kamen heute neu dazu und alleine 27 der nunmehr 38 Infizierten verteilen sich auf die beiden Bezirke Mödling (16) und Bruck an der Leitha (11). Zwei Landsleute müssen ob der Schwere des Verlaufs in den Spitälern behandelt werden. Auch das allgemeine Infektionsgeschehen bleibt weiter hoch. Insgesamt 1052 Ansteckungen wurden alleine diese Woche bekannt. Mit einem Inzidenzwert von 212,4 rangiert Niederösterreich zumindest aber im Bundesländer-Vergleich derzeit aber „nur“ auf dem vierten Platz.
Neuer Schulcluster mit zwölf Infizierten
Der größte neue Cluster wurde am Mittwoch - wieder einmal - aus einer Schule vermeldet: In der HTL in Mödling hat sich ein Infektionsherd mit mindestens zwölf Fällen gebildet. „Alle Betroffenen wurden umgehend abgesondert“, heißt es dazu von den Behörden. Weitere Folgeinfektionen gelten als wahrscheinlich. Zwölf aktive Fälle werden derzeit zudem auch aus einer Volksschule im Bezirk Gänserndorf, zehn aktive Fälle aus der Daniel Gran Volksschule I in St. Pölten vermeldet.
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