Aufgeflogen sind die Serienüberfälle, weil einer der drei einheimischen Männer (zwei 22, einer 26 Jahre alt) bei einer Apotheke ein Rezept einlösen wollte, das nicht auf ihn ausgestellt war.
Mit Umbringen gedroht
„Beim ersten Überfall kannten die Opfer – ein 31-Jähriger und eine 33-Jährige – die Täter noch nicht, als sie in deren Wohnung in Imst eindrangen“, sagt Bezirkspolizeikommandant Hubert Juen. Auch bei den anderen Überfällen – meist in der Wohnung – drohten die Täter Gewalt und sogar das Umbringen an. Sie hatten eine Schreckschusspistole mit, die kaum als solche zu erkennen war. Einmal kam es zu einer Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Medikamente wurden verbraucht oder weiterverkauft. Möglicherweise gibt es weitere Opfer.
Männer amtsbekannt
Die Männer sind amtsbekannt: Kürzlich fand eine Hausdurchsuchung statt, weil sie sich illegal Waffen im Internet besorgen wollten. Dabei wurde unter anderem die Schreckschusspistole beschlagnahmt, die zuvor für die Überfälle verwendet worden war. Das Trio ist nun in Haft.
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