3,5 Millionen Euro

Ein Sensoring für Brücken und moderne 3D-Prothesen

Kärnten
06.02.2021 13:20
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka
Erfolg für die Fachhochschule Kärnten: Bei der Ausschreibung von acht Millionen Euro für Forschung für Wirtschaft konnte sie 3,5 Millionen für drei Projekte „abstauben“. Es geht um Brückenüberwachung, Dokumentation von Biodiversität und Forschung im Bereich der 3D-Drucktechnologie für die Medizin.

 Nicht nur der Einsturz einer Brücke in Genua hat vor Augen geführt, wie wichtig eine Überwachung solcher Konstruktionen ist. Auch in Kärnten stehen Wackelbrücken, die saniert oder neu errichtet werden müssen. Derzeit werden solche Konstruktionen mittels Kameras oder Oberflächen-Messung überwacht. Das ist jedoch ungenügend. Innovative Sensoren sollen von außen Verformungsfelder in Beton bis zu 30 Zentimeter unter der Oberfläche erfassen können. FH Kärnten Research-Leiterin Claudia Pacher: „Damit könnte man bereits bestehende Brücken oder Tunnel ausrüsten.“

Das zweite Forschungsprojekt liegt im Bereich der Naturschutzbiologie. Um die Erhaltung von Arten und Lebensräumen in Schutzgebieten zu beobachten, werden Verfahren und Technologien entwickelt. Leiter Michael Jungmeier: „Mittels Satelliten, molekularbiologischer Verfahren oder Kamera- und Videotechnik.“

Im Studienbereich Engineering und IT befasst sich ein Team mit intelligentem Leichtbau und hybridem 3D-Drucken für medizinische Hilfsmittel wie etwa Prothesen. Pacher: „Diese sind leichter und besser verträglich als herkömmliche.“

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