In vielen kleinen Dosen fiel heuer schon das weiße Gold aus den Wolken. Die Berge in Tirol präsentierten sich angezuckert, und die Nutznießer reiben sich die Hände. "Die Nachfrage war gewaltig, zum selben Zeitpunkt im Vorjahr hatten wir um ein Drittel weniger Snowcards verkauft", resümiert Roland Reichmayr.
Die Karte boomt. Wie viele am Ende gekauft werden, lässt sich natürlich nicht sagen. Da es bei der Snowcard, die ja für fast alle Skigebiete Tirols gilt, keinen Vorverkaufstarif gibt, sind die Zahlen mit dem Vorjahr schwer vergleichbar. "Oft liegen die Karten ja unter dem Christbaum, vielleicht haben viele aber heuer einfach früher gekauft", relativiert Reichmayr die Nachfrage.
Viel besser vergleichbar ist das Innsbrucker Freizeitticket. "Durch ein Computerproblem kann ich keine genauen Zahlen sagen, aber wir liegen sicher zweistellig im Plus", freut sich Thomas Schroll. Er ist sicher, dass die 10.000er-Grenze heuer geknackt wird.
Leichte Einbußen muss der Platzhirsch unter den großen Saisonkarten verdauen. Im Vorverkaufsmonat - durch den ermäßigten Tarif kaufen fast 95 Prozent die Regiocard im Oktober - gab es ein Minus von 1,8 Prozent. Rund 30.000 Regiocards wurden 2009/10 in Tirol abgesetzt.
Viele der Karten dürften schon am Wochenende - auch abseits der Gletscher – im Einsatz sein. Viele Skigebiete beschneien derzeit intensiv und öffnen am Freitag bzw. Samstag ihre Pisten. Ein Blick auf die Homepages macht sicher.
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