Stinkender Einsatz

Feuerwehr rettet Haflingerpferd aus Gülle-Grube

Tirol
24.11.2010 15:18
Zu einem ungewöhnlichen und stinkenden Einsatz ist am Dienstagabend die Feuerwehr Westendorf ausgerückt. Haflinger "Sina" war auf einem Bauernhof am Salvenberg in eine Gülle-Grube gestürzt. Die Retter mussten einen Spezialkran mit extra langem Ausleger anfordern, nachdem die Feuerwehr mit ihrem Kran nicht an die Gülle-Grube herankam.

Glücklicherweise war die Gülle nur etwa 50 Zentimeter hoch, sodass Sina darin nicht ertrinken konnte. Ein Entkommen aus der Grube war ohne Hilfe von außen aber unmöglich. Also mussten Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken in die stinkende Brühe steigen, um dem Tier nach Eintreffen des Spezialkrans Gurte anzulegen, mit denen es aus dem engen "Gefängnis" geborgen werden konnte. 

Zuvor hatte ein Tierarzt dem aufgeregten Gaul noch ein Beruhigungsmittel verabreicht. Sina war zwar geschockt, überstand das Abenteuer aber unverletzt.

Bild: Feuerwehr Westendorf

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