"Dort sollen islamische Religionslehrer die Schüler sowie deren Eltern wegen einer Mitgliedschaft in dieser Organisation, die bei Weitem nicht alle Muslime in Österreich vertritt, ansprechen und sie zum Beitritt zur IGGiÖ einladen", behauptet Hauser. Hintergrund dieser Mobilisierungskampagne ist laut Hauser die Wahl zur Bundesvertretung der IGGiÖ, die seit November, gestaffelt nach Bundesländern, durchgeführt wird. "Der Islam umfasst nämlich zahlreiche unterschiedliche Gruppierungen. Vor allem die liberalen Muslime distanzieren sich von der IGGiÖ", zeigt Hauser auf.
FP stellte schriftliche Anfrage an Palfrader
Aus diesem Anlass hat der Tiroler FP-Obmann beim letzten Landtag eine schriftliche Anfrage an die zuständige Bildungs-LR Beate Palfrader gerichtet. "Ich will unter anderem wissen, wie viele Schüler derzeit in Tirol einen islamischen Religionsunterricht besuchen und wie viele islamische Religionslehrer tätig sind. Außerdem würde mich noch interessieren, ob Landesrätin Palfrader überhaupt über diese Aktion Bescheid weiß", so Hauser. Die Antworten sollten bis zur nächsten Landtagssitzung Mitte Dezember vorliegen.
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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