Krone-Lokalaugenschein

Viel, aber auch wenig los auf Tirols Skipisten

Tirol
17.01.2021 07:00
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

„Quod erat expectandum“ ist ein Jahrhunderte altes Sprichwort. Ins Deutsche übersetzt heißt es: „Was zu erwarten war“. Und was für Samstag erwartet wurde, traf dann auch genau so ein.

Denn nach dem vielen Neuschnee, der am Donnerstag und Freitag von Tirols Himmel fiel, nutzten die Einheimischen das traumhafte Wetter für den Sport auf und abseits der Piste. Dabei wurde der Patscherkofel regelrecht gestürmt, wie ein Lokalaugenschein der „Tiroler Krone“ zeigte.

Babyelefant hatte am Patscherkofel nicht Platz
Lange Schlangen waren bei den Liften zu sehen. Und trotz dem Damoklesschwert, das in Form der britischen Coronavirus-Mutation über uns allen schwebt, wurde der Babyelefant von vielen Zuhause vergessen. Ebenfalls beliebt bei den Innsbruckern ist die Axamer Lizum. Dort war der Parkplatz den ganzen Tag über voll mit Autos und leerte sich erst gegen 15 Uhr.

Entferntere Gebiete sehr gut überschaubar
Anders hingegen präsentierte sich das Bild in den Skigebieten, die von der Landeshauptstadt weiter entfernt sind. So war die Lage in Sölden beispielsweise sehr überschaubar. Dort – so zeigt unser Foto – hatte auch der Babyelefant mehr als genug Platz zwischen den anstehenden Skifahrern. Obwohl das Kühtai gut besucht war, gab es dennoch genügend Platz auf den Skipisten und vor den Liften nur sehr kurze Wartezeiten.

Am Sonntag dürften die Skigebiete hingegen fast leer sein. Denn laut Wetterprognose wird es zum Teil sehr kräftig schneien.

Manuel Schwaiger, Kronen Zeitung

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