Die Geschichte der beiden Brückenkopfbauten kann als Spiegelbild der gesellschaftlichen Umwandlung im 20. Jahrhundert gesehen werden. Einst von den Nationalsozialisten als Monumentalbau errichtet, denn Linz sollte „Reichshauptstadt der NS-Kunst“ werden, unterzog man die Gebäude sozusagen einem Entnazifizierungsprozess. Sie beherbergten in der Nachkriegszeit die Kunstschule, die Neue Galerie, später die Kunstuni. Im Osttrakt war das Finanzamt untergebracht.
Musterbeispiel für Städtebau
Nach langem Umbau ab 2008 gehören die Gebäude heute ganz der Kunst. Das Buch „Strategie der Überwindung“ (Park Books, 39,10 Euro) dokumentiert das international beachtete städtebauliche Projekt.
Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.