76 Infizierte werden aktuell auf Intensivstationen in Oberösterreich betreut. Insgesamt liegen nun 615 Landsleute wegen einer Corona-Erkrankung im Spital.
Die als Folge der Corona-Pandemie sehr angespannte Situation in den oberösterreichischen Krankenhäusern hatte sich rund um Weihnachten vorübergehend ein wenig gebessert, doch dieser Effekt war offenbar nur von kurzer Dauer. Denn die Zahl der stationär zu betreuenden Patienten (615) befindet sich ob der Enns nun wieder im Steigen. „Am Sonntag ist ein Anstieg um 28 neue Betreuungsfälle verzeichnet worden, am Montag sind 15 weitere dazugekommen“, bestätigt Jutta Oberweger, Sprecherin der oö. Gesundheitsholding.
Bedenklicher Trend
Dieser Trend bereitet insofern Sorge, als bei einer steigenden Anzahl an stationär zu versorgenden Menschen in weiterer Konsequenz auch die Belegung auf den Intensivstationen zunimmt. Erfahrungswerte zeigen, dass von 1000 Infizierten zehn im Spital landen, von denen dann einer auf der Intensivstation betreut werden muss.
Die stationäre Betreuung von Covid-19-Infizierten ist auf Normalstationen leider wieder gestiegen. 76 Patienten werden auch auf Intensivstationen versorgt.
Jutta Oberweger, Sprecherin der oö. Gesundheitsholding.
Intensivbetten-Kapazität
„Am Sonntag hat es 75 Intensiv-Patienten gegeben, am Montag waren es 76“, sagt Oberweger. Zahlen, die angesichts der 125 (für vom C-19-Virus gesundheitlich besonders stark betroffene Landsleute) zur Verfügung stehenden Intensivbetten-Kapazität im oberen Bereich liegen. „Von einer möglichen Entwarnung sind wir aktuell leider noch weit entfernt“, betont Oberweger.
14 Todesfälle
Insgesamt sind 11.729 Oberösterreicher in Quarantäne, 2693 infiziert. 14 Todesfälle (davon acht Nachmeldungen) wurden am Montag bekannt, in Summe sind bisher 1177 Landsleute an Corona gestorben.
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