Am 24. Dezember untertags wird die recht warme Witterung noch einen Strich durch die Hoffnung auf Schneefall machen. „Aus Sicht Stand Samstag erwarte ich einen bewölkten und regnerischen Tag“, sagt Meteorologe Michele Salmi vom Wetterdienst UBIMET. Für den Abend kündigt sich allerdings das Eintreffen kalter Luft aus Norden an. „Zumindest in der Nacht auf den 25. Dezember sollte es der Schnee in die Täler schaffen“, meint Salmi. Mit einer größeren Portion Glück könnte der Regen freilich schon am Heiligen Abend in Schnee übergehen.
Stefanitag bitter kalt
Der Christtag bringt jedenfalls weiter Schnee in die Täler. „Zwischen fünf und zehn Zentimeter gehen sich im Inntal schon aus“, meint der Meteorologe. Und die weiße Pracht ist gekommen, um länger zu bleiben. Denn: Stefanitag und der 27. Dezember werden bitter kalt. Auf minus 15 Grad könnte das Thermometer sinken. Anschließend klettern die Temperaturen in den für diese Jahreszeit normal kalten Bereich.
Bis dahin gibt uns die Witterung die Gelegenheit zum „Aufwärmen“. „Die nächsten Tage werden sehr mild“, sagt Salmi. Schon am Dienstag „geht“ es Richtung 10 Plusgrade. Im Außerfern sind dann sogar bis zu 13 Grad plus zu erwarten. Am Mittwoch besteht im Inntal die zweifelhafte Freude über Höchstwerte von 12 Grad.
Nicht viel Sonne
Auf viel Sonnenschein darf man allerdings nicht hoffen. Denn immer wieder verdecken Wolken die Sonne, ab und zu regnet es. Von - weiteren - Niederschlägen bleibt hingegen Osttirol vorerst verschont. Hier sollten - aus Sicht Stand Samstag - lediglich am Christtag ein paar Flocken fallen.
Generell nimmt die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten im Flachland laut Wetterdienst UBIMET im Zuge des Klimawandels ab. So hat sich die Zahl der Tage mit Schnee am 24. Dezember seit Anfang der 1980er Jahre etwa halbiert. In Innsbruck gab es zuletzt 2017 eine dünne Altschneedecke am Heiligen Abend. Heuer bräuchten wir dafür eine große Portion Glück.
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