Für das kommende Jahr rechnet Switak mit Einnahmen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro. "Das ist im Vergleich zu heuer eine Steigerung von 6,3 Prozent oder 160 Millionen Euro", zeigt Switak auf. Die Ausgaben werden sich auf 2,745 Milliarden Euro belaufen – das ist im Vergleich zu 2010 eine Steigerung um 0,6% oder 16,5 Millionen Euro.
90.000 Autos, eine 400-Kilometer-Kolonne
Mit 2,7 Milliarden Euro könnte man sich übrigens 90.000 Mittelklassewägen à 30.000 Euro kaufen. Und würde man diese Autos aneinanderreihen, dann würde das eine durchgehende Kolonne von Innsbruck bis St. Pölten (400 Kilometer) ergeben.
Der Abgang beträgt voraussichtlich 45 Millionen Euro, der Schuldenstand wird wegen der Netto-Neuverschuldung von 146 Millionen auf 430 Millionen Euro steigen. "Das ergibt eine Pro-Kopf-Verschuldung von 610 Euro. Derzeit liegt dieser Wert noch bei 404 Euro", fügt Siwtak noch an.
Switak dennoch zufrieden
Auch wenn Tirol auf den größten Schuldenberg aller Zeiten zusteuert, ist Switak mit dem vorliegenden Entwurf zufrieden: "Wir halten unseren Budgetpfad ein, ab 2014 werden wir wieder ausgeglichen bilanzieren!" Wie bereits mehrfach berichtet, musste in allen Ressorts bei den Ermessensausgaben um 10 Prozent eingespart werden. Mit Ausnahme von Kinderbetreuung, Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie den sozialen Förderungen.
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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